Zeigt her Eure Füße!

Unsere Füße verdienen in der kalten Jahreszeit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als gewöhnlich. Festes Schuhwerk und dickere Socken sind nämlich häufig undurchlässig für Sauerstoff und Feuchtigkeit. Auch beim Sport werden die Zehen oft eingeschränkt und belastet.

Auf diese Belastungen reagieren die Füße mit vermehrter Verhornung und auch mit Hühneraugen. Hierbei können schmerzhafte Risse entstehen, die eine Eintrittspforte für Fußpilz und Entzündungen bilden. Im feuchten Milieu quillt die Haut auf und begünstigt im feuchtwarmen Klima die Bildung von Fußpilz, Nagelpilz sowie von unangenehmem Fußschweiß. Wie beugen wir nun am besten vor?

Das Geheimnis liegt in der richtigen Fußpflege, die ganz leicht von der Hand geht: Tägliches Waschen mit einem milden Duschgel, danach die Füße mit einer Fußcreme pflegen, die rasch einzieht und am besten Harnstoff enthält. Dieser sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt und reduziert die Hornhautbildung. Sollten sich schon Hornhaut oder Hühneraugen gebildet haben, so gönnen Sie sich ein 15- bis 20-minütiges Fußbad. Danach können Sie die verhornten Stellen mit Bimsstein oder einer Fußfeile entfernen.

Wenn Sie Ihrem Fußbad Gerbstoffe zusetzen, so können Sie damit auch gleich übermäßige Schweißbildung verringern. Nur bei zu trockenen Füßen ist dies nicht ratsam. Hier empfehle ich einmal pro Woche einen sogenannten „Cremeschuh“.

Dafür cremen Sie nach dem Fußbad die Füße dick bis zum Knöchel ein, ziehen ein paar Baumwollsocken darüber und lassen die Creme gut einziehen. Ihre Füße werden sich darüber freuen!

Einmal pro Woche werden die Fußnägel geschnitten. Diese sollten möglichst gerade geschnitten oder gefeilt werden, damit sie nicht einwachsen. Ist der Nagel brüchig oder verfärbt, so sollte man an einen Nagelpilz denken, der unbedingt behandelt werden muss.

Leidet man unter zu viel Fußschweiß, so sollten regelmäßig die Socken mit einem desinfizierenden Waschmittel gewaschen werden und auch die Schuhe routinemäßig durch Schuhsprays desinfiziert werden. Die Füße selbst werden durch ein Fußdeo oder eine Spezial-Creme behandelt.

Mein ganz besonderer Tipp:
Diabetikerfüße benötigen ganz besondere Pflege und sollten daher möglichst regelmäßig von einer professionellen Fußpflegekraft begutachtet werden, damit keine Verletzungen an den Füßen entstehen.