Trockene Augen

Die Augen erfüllen bei der Wahrnehmung wichtige Aufgaben: durch sie können wir Bilder, Helligkeit und Farben sehen und nehmen Räume dreidimensional wahr. Außerdem wird unser Organismus durch die Lichtwirkung an den Hell-Dunkel-Wechsel angeschlossen und damit ein Tag-Nacht-Rhythmus ermöglicht.

Die Tränenflüssigkeit hält die Oberfläche der Augen feucht und spült Schmutz aus. Sie enthält außerdem ein bakterienabtötendes Enzym zum Schutz vor Infektionen. Durch den Lidschlag wird die Tränenflüssigkeit verteilt. Sie fließt durch Tränenkanäle in die Nase ab. Deshalb müssen wir auch die Nase putzen, wenn wir einmal weinen. Hat der Augenarztfestgestellt, dass zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet wird, helfen sogenannte „künstliche Tränen“ dabei, das unangenehme Trockenheitsgefühl sofort zu lindern.

Gerade in den Wintermonaten verstärken sich die Beschwerden aufgrund der trockenen Heizungsluft. Daher empfehlen sich Luftbefeuchter bei trockenen Räumen. Frauen sind gerade bei Hormonumstellungen besonders betroffen, gerade bei jungen Frauen bei der ersten Einnahme der Pille oder zu Beginn der Wechseljahre. Auch Kontaktlinsenträger und Senioren sind betroffen. Zum Einsatz kommen verschiedene Augentropfen, die dafür sorgen, dass die oberste Bindehaut geschützt und befeuchtet wird.

Die Wirkstoffe Hyaluronsäure oder Dexpanthenol haben zudem eine heilende Wirkung. Heparin lässt Rötungen verschwinden. Herkömmliche Augentropfen in Fläschchen sind nur 6 Wochen nach Anbruch haltbar und müssen konserviert werden. Heutzutage gibt es auch praktische Einzeldosenbehälter, die man gut in der Handtasche mitführen kann. Empfehlenswert sind auch Augentropfen mit dem Comod®-System, das trotz Mehrdosensystem ganz ohne Konservierungsmittel auskommt und länger haltbar ist. Die künstlichen Tränen können bedenkenlos mehrfach täglich eingetropft werden. Nach dem Eintropfen die Augen leicht schließen und hin- und her bewegen und dabei den Tränenkanal für 1 bis 2  Minuten leicht zudrücken. So hält die Wirkung länger an. Trinken Sie möglichst 2 Liter Flüssigkeit pro Tag.

 Mein ganz besonderer Tipp:
Am Computer hilft auch häufiges bewusstes Blinzeln. So wird mehr Tränenflüssigkeit gebildet.