Richtige Reaktion beim Schlaganfall

In Deutschland ereignen sich pro Jahr fast 270.000 Schlaganfälle und sorgen für dauerhafte Behinderungen. Weltweit bilden Schlaganfälle die dritthäufigste Todesursache. Die gute Nachricht lautet, dass durch gezielte Vorbeugung bis zu 70 % dieser Schlaganfälle verhindert werden können. Durch richtiges Verhalten im Notfall werden die Folgen deutlich abgemildert.

Von einer Refluxerkrankung sprechen wir, wenn saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückgelangt und hierbei Beschwerden verursacht und zwar meist innerhalb der ersten drei Stunden nach einer Mahlzeit. Wenn der Reflux jedoch regelmäßig auch außerhalb der Mahlzeiten oder gegen Ende der Nacht auftritt, ist eine ärztliche Untersuchung angezeigt.

Welche körperlichen Prozesse führen nun zu einem Schlaganfall? Das Gehirn wird über ein ausgeklügeltes Blutgefäßsystem mit allen Nährstoffen versorgt. Wird ein Blutgefäß durch ein Gerinnsel verstopft, so droht das betroffene Nervengewebe abzusterben. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Innerhalb von drei Stunden nach Auftreten des Blutgerinnsels kann es medikamentös wieder aufgelöst werden. Daher ist es überaus wichtig, sofort den Notarzt über die bundesweite Notfall-Telefonnummer 112 zu verständigen, damit sofort Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden.

Drei verschiedene Tests weisen auf einen Schlaganfall hin:

  1. Lächel-Test: Bitten Sie die Person, zu lächeln. Wenn das Lächeln einseitig verzerrt ist, deutet dies auf eine Gesichtslähmung hin.
  2. Armtest: Die Person soll die Arme nach vorne strecken. Die Handflächen sollen dabei nach oben zeigen. Bei einer Lähmung funktioniert dies nicht oder nur teilweise.
  3. Sprechtest: Die Person soll einen kleinen Satz nachsprechen. Klappt das nicht, liegt eine Sprachstörung vor. Bei manchen Personen treten auch Sehstörungen, Schwindel oder starke Kopfschmerzen auf. In diesen Fällen ist Eile geboten.

Unser Gehirn besitzt auch in höherem Alter immer noch die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Daher schließt sich an die Behandlung im Krankenhaus in der Regel auch eine Rehabilitation an, in der das Training der betroffenen Körperregionen im Vordergrund steht. Damit lassen sich selbst noch nach mehreren Monaten weitreichende Verbesserungen der körperlichen Einschränkungen erzielen.

Wie kann nun jeder Einzelne am besten vorbeugen? Hauptursache für einen Schlaganfall liegt in der Verkalkung der Gefäße. Übergewicht, zu hoher Blutdruck, zu hohe Cholesterinwerte, Diabetes sowie dickflüssiges Blut schädigen die Gefäße. Fast immer liegt auch ein Bewegungsmangel vor. Neben der medikamentösen Behandlung kann durch tägliches zügiges Spazierengehen das Schlaganfallrisiko um bis zu 65 % gesenkt werden, was durch Studien der Deutschen Sporthochschule Köln nachgewiesen wurde.

Mein persönlicher Tipp:
Gesunde Lebenshaltung mit viel Sport, Bewegung und gesundem Gewicht halten Herz und Gefäße lange fit. Der Verzehr von Kohlenhydraten sollte eingeschränkt werden. Bei der Ernährung spielen gesundes Eiweiß sowie hochwertige Fette eine große Rolle.