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Wissenswertes zum Schlaganfall

Wissenswertes zum Schlaganfall

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Ein Schlaganfall ist vor allem eine Krankheit des Alters, denn drei Viertel der Betroffenen sind über 65 Jahre alt. Die Invaliditätsrate nach einem Schlaganfall liegt bei etwa 30 Prozent. In Deutschland ereignen sich jedes Jahr 270.000 Schlaganfälle. Die Folgen sind dauerhafte Lähmungen, Sprachstörungen und Einschränkungen der Beweglichkeit.

Welche Formen eines Schlaganfalls gibt es? 

Zu nennen sind „blutige“ und „unblutige“ Formen. Bei der unblutigen Variante entsteht ein Engpass in einer Hirnarterie, also eine Verstopfung. Die Ursachen sind die klassische Verkalkung eines Blutgefäßes oder aber ein ausgeschwemmtes Blutgerinnsel (Thrombus), das die Hirnarterie verstopft. Die Gebiete hinter dem betroffenen Gefäß bekommen in der Folge zu wenig Blut und zu wenig Sauerstoff. Ohne Gegenmaßnahmen sterben diese Bereiche unweigerlich ab. Bei Frauen ist die Ursache eines Gerinnsels und eines daraus entstehenden Schlaganfalls oft in Vorhofflimmern im Herzen zu finden. Blutgerinnsel entstehen auch bei einer Thrombose, die bei Krampfadern oder bei einem operativen Eingriff auftreten kann. Deutlich seltener ist die zweite, die „blutige“ Variante. Hier liegt eine echte Einblutung in das Gehirn vor, bedingt durch ein beschädigtes Gefäß. 

 

Die unverzügliche Behandlung ist ausschlaggebend!

Je schneller bei einem Schlaganfall die richtige Diagnose gestellt wird, je früher die nötige Behandlung eingeleitet wird (Auflösen des Gerinnsels), und je konsequenter die erforderlichen Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen, desto größer ist die Chance auf eine vollständige Genesung. Daher sollte bei Verdacht auf einen Schlaganfall immer der Notarzt verständigt werden. Hinweise hierfür: Das Gesicht ist einseitig verzerrt, das Ausstrecken eines Arms mit nach oben gewandten Handflächen funktioniert nicht oder es liegen Sprechstörungen vor. Zum Glück verfügt unser Körper über enorme Möglichkeiten, sich nach einem Schlaganfall wieder zu regenerieren. Es können im Gehirn neue Verschaltungen gebildet werden. Abgestorbenes Nervengewebe kann durch unbeschädigtes, gesundes Nervengewebe in seinen Funktionen oftmals ersetzt werden. Die entstandenen Einschränkungen können also in gewissem Maße damit wieder behoben werden. Es besteht folglich immer Hoffnung! 

 

Vorbeugung ist die beste Medizin
Durch eine optimale Vorbeugung könnten 70 % aller Schlaganfälle vermieden werden. Entscheidend ist eine gesunde Lebensweise. Liegt ein Bluthochdruck vor, so ist dieser unbedingt zu behandeln. Es gilt, Übergewicht zu verringern, zu hohe Cholesterinwerte zu senken und einen eventuell bestehenden Diabetes optimal einzustellen. 

 

Mein persönlicher Tipp:

Die Blutgefäße sind umso elastischer und gesünder, je besser der Körper mit den hochwertigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA versorgt ist. Optimale Blutwerte von Magnesium und Kalium senken und stabilisieren nicht nur den Blutdruck, sondern senken das Schlaganfallrisiko für sich allein auf natürlichem Wege.
 

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