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Vorbeugung vor Heuschnupfen

Vorbeugung vor Heuschnupfen

Immunsystem und Allergien

ImmunsystemMikronährstoffeFrühling

Millionen Bundesbürger, vom Kind bis zu den Senioren, leiden jedes Jahr unter Heuschnupfen oder allergischem Asthma. Sobald die Temperaturen steigen und die Natur wieder in die Wachstums- und Blühphase übergeht, verbreiten sich kleinste Blütenstaubteilchen von Bäumen, Gräsern und Kräutern in der Luft, die sogenannten Pollen.

Eigentlich sollte uns das nichts ausmachen, denkt man. Aber immer mehr Menschen klagen schon ab Februar über Niesattacken, Fließschnupfen, verstopfte Nase, juckende, brennende und tränende Augen. Manche Betroffene verspüren auch einen unangenehmen Juckreiz oder ein Brennen im Hals. Sind die tieferen Atemwege in der Lunge betroffen, kommt es zu asthmatischen Beschwerden mit Luftnot und Husten.

Ab wann beginnt Heuschnupfen?
Viele Laubbäume wie Hasel, Erle, Ulme, Esche und Birke entlassen ihre Pollen als erste in die Frühlingsluft im März. Unser Immunsystem erkennt die eingeatmeten Pollen als Fremdkörper und greift diese an. Der Versuch, die Fremdkörper unschädlich zu machen, läuft in mehreren Schritten ab. Zuerst wird der Versuch unternommen, die Eindringlinge auszuschwemmen. Dies geschieht durch tränende Augen, durch eine laufende Nase und durch den Versuch, die Pollen wieder auszuhusten oder durch Niesen zu entfernen. Außerdem werden die Atemwege verengt, um die eindringenden Pollen fernzuhalten. Dies äußert sich in einer verstopften Nase und der Verengung der Atemwege, die mit Luftnot verbunden ist. Durch die Produktion von Schleim sollen zudem Pollen gebunden werden. Außerdem versucht das Immunsystem, eingedrungene Pollen unschädlich zu machen durch Aktivierung von Abbauzellen. Diese Immuntätigkeit verspüren viele als Müdigkeit, Abgeschlagenheit und daher rührt auch die Bezeichnung „Heufieber“.

Allergie durch fehlreguliertes Immunsystem
Eigentlich sind Blütenbestandteile für uns überhaupt nicht gefährlich und viele Menschen sind deshalb gar nicht betroffen. Es muss also eine Fehlregulierung des Immunsystems vorliegen, das wir wieder in die natürliche Balance bringen müssen. Eine Allergie kann auch bis ins höhere Lebensalter ganz unvermittelt auftreten. Zugrunde liegt eine gestörte Barrierefunktion der Schleimhäute, die die Blütenpollen eindringen lässt und so die fehlgeleitete Abwehrreaktion des Körpers auslöst.

Vorbeugung vor Heuschnupfen
Verantwortlich für die Fehlleitung sind moderne Ernährungsgewohnheiten mit viel Zucker und Kohlenhydraten, die eine Störung unserer Darmflora und überhaupt der Flora auf unseren Schleimhäuten verursacht. Daher ist immer eine kurmäßige Regeneration der Darmflora durch probiotische Bakterien angezeigt, die möglichst schon 6 bis 8 Wochen vor dem Ausbruch der Beschwerden begonnen wird. Die Aktivität des Immunsystems regulieren wir am besten durch Schwarzkümmelöl, das die Bronchien erweitert und antiallergisch wirkt. Auch ein erhöhter Stresslevel begünstigt eine Allergie. Verschiedene Vitamine und Mineralien, die wir nicht in ausreichender Menge über die Nahrung zuführen, sind ebenfalls für ein gut funktionierendes Immunsystem unerlässlich und sorgen dafür, dass die Allergieneigung verschwindet. Auch damit starten wir bereits 6 bis 8 Wochen vor der Allergiesaison.

Behandlung von Heuschnupfen
Treten in der Hochphase noch bestimmte Allergiesymptome auf, so lassen sich diese mit gezielten antiallergischen Arzneimitteln in der Regel gut in Form von Tabletten, Augentropfen oder Nasensprays behandeln. Ab wann bekommen Kinder Heuschnupfen? Etwa im Kindergartenalter treten erstmals Heuschnupfenbeschwerden auf. Im jüngeren Alter treten Allergien in Form von Neurodermitis von, die später über Heuschnupfen bis zum Asthma verlaufen können. Auch bei Kindern kann eine Darmflorasanierung schon ganz einfach durchgeführt werden.

Mein besonderer Tipp: Durch eine frühzeitige Kur 6 bis 8 Wochen vor Ausbruch der Heuschnupfenzeit kann das Immunsystem so reguliert werden, dass die heiße Phase deutlich abgemildert wird.

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