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Schönes, volles Haar

Schönes, volles Haar

Haut und Haare

HaareHaarausfall

Pro Monat wächst ein Haar etwa einen Zentimeter. Täglich verliert man zwischen 50 und 100 Haare. Dies ist völlig normal und hat mit Haarausfall nichts zu tun. Schönes Haar ist der ganze Stolz vieler Menschen. Volles Haar steht für Schönheit, Jugendlichkeit und Erfolg. Haarausfall hingegen führt bei vielen Betroffenen zu einem Verlust des Selbstwertgefühls, weil man sich weniger attraktiv findet.

Was sind Haare?

Chemisch betrachtet sind Haare lange Hornfäden. Hauptbestandteil ist Keratin. Dies ist ein langes Eiweißmolekül, das einen hohen Schwefelanteil aufweist. Die äußere Schuppenschicht zeigt an, ob das Haar gesund ist. Liegen die Schuppen eng aneinander, so glänzt das Haar. Eine saure Spülung verschließt die Schuppenschicht und lässt die Haare dadurch strahlen. Das Haar wächst aus den Haar wurzeln heraus, die sich in den untersten Hautschichten befinden.

 

Welche Nährstoffe benötigt das Haar zum Wachsen?

Eine optimale Versorgung der Haarwurzeln mit Vitaminen und Spurenelementen (Eisen, Selen, Biotin, Zink) ist Voraussetzung für das Haarwachstum. Ohne genügend „Nahrung“ kann kein Haar wachsen. Erster Schritt bei beginnendem Haarausfall liegt daher bei einer Supplementierung mit einem passenden Multivitaminpräparat. Gerade Vegetarier betrifft dies. So wird die Versorgung von innen sichergestellt.

 

Was sollte man zum Thema Haarausfall wissen?

Die häufigste Form von Haarausfall ist die sogenannte Androgenetische Alopezie (hormonbedingter Haarausfall). Hier verkleinern sich die Haarfollikel und sterben ab. Ab dem 70. Lebensjahr leiden 80% aller Männer und 40 % aller Frauen unter dieser Erkrankung. Bei Männern beginnt die androgenetische Alopezie bereits in der Pubertät, bei Frauen mit Beginn der Wechseljahre. Bei Männern kommt es zur Bildung sogenannter „Geheimratsecken“, bei denen die Stirn-Haar-Linie zurückweicht. Später folgt ein Haarverlust in der Scheitelregion. Bei Frauen ist die Ausdünnung diffus und auf die Scheitelregion begrenzt.

 

Wie kommt es zu Haarausfall bei Männern?

Die Vorstufe des männlichen Hormons Testosteron ist verantwortlich für das Absterben beziehungsweise für die Nichtneubildung von Haarwurzeln. Durch das Absterben von Haarwurzeln fallen Haare vermehrt aus. Mit bestimmten Wirkstoffen kann man diesem Prozess entgegenwirken. Dafür muss für eine gute Durchblutung der Kopfhaut gesorgt werden. Der Wirkstoff Minoxidil gilt hierbei als Goldstandard. Eine 2- oder 5-prozentige Lösung wird ein- bis zweimal täglich angewendet. Es handelt sich um eine Dauertherapie. Man kann erst nach einigen Monaten den Erfolg beurteilen, wenn neue Haare nachgewachsen sind.

 

Mein besonderer Tipp:

Auch jüngere Frauen klagen über Haarausfall. Das kann eine Nebenwirkung der Antibabypille sein, die als Mikronährstoffräuber wirkt. Ein kombiniertes Vitaminpräparat ersetzt hier die fehlenden Haarbausteine.

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