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Viele Frauen plagen in den Tagen rund um die Periode unterschiedliche Beschwerden, die unter dem Begriff PMS (prämenstruelles Syndrom) zusammengefasst werden. Hierbei berichten die Betroffenen von Spannungsgefühlen in der Brust, Kopfschmerzen, Hautunreinheiten und Wassereinlagerungen. Bei manchen Frauen kommt es auch zu psychischen Beeinträchtigungen wie starker Müdigkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen.

Dieser Symptomenkomplex ist auf die Hormonschwankungen zurückzuführen, die den Zyklus bedingen. Dazu gesellen sich oftmals krampfartige Schmerzen im Unterleib 2 Tage vor der Periode bis zu 6 Tage nach ihrem Beginn. Hat der Frauenarzt festgestellt, dass keine organischen Krankheiten vorliegen, lassen sich die Beschwerden im Rahmen der Selbstmedikation lindern.

Wie lassen sich die Symptome behandeln?
Auslöser für die Schmerzen sind bestimmte Gewebshormone, die die Periodenblutung beeinflussen. Ist die Muskulatur im Unterleib besonders empfindlich, so kommt es dort zu Verkrampfungen, die die Schmerzen verursachen. Blockiert werden diese Gewebshormone durch klassische Schmerzmittel. Besonders verbreitet ist neben Ibuprofen der Wirkstoff Naproxen, der aufgrund seiner lange Wirkungsdauer von bis zu 12 Stunden von vielen Frauen bevorzugt wird. Möchte man nicht zur Schmerztablette greifen, so lässt sich die Muskulatur auch mit einer Extraportion Magnesium ganz natürlich entspannen. In Kombination mit Kalium, Zink und B-Vitaminen lassen sich damit die generelle Krampfneigung sowie die Neigung zu migräneartigen Kopfschmerzen positiv beeinflussen. Möchte man vorbeugen, führt man täglich eine Tagesdosis dieser Mikronährstoffe zu. Treten kurz vor der Periode trotzdem Schmerzen auf, so erhöht man die Dosis bis zum Abklingen der Beschwerden.

Entspannung durch Wärme
Auch die altbewährte Wärmflasche oder das Aufkleben eines Wärmepflasters entkrampft die Muskulatur und wird als sehr wohltuend empfunden. Gerade ein Wärmepflaster ist für unterwegs sehr gut geeignet. Fühlt man sich niedergeschlagen und reagiert man in den Tagen rund um die Periode sehr empfindlich, so kann man die psychische Komponente, die auf die Hormonschwankungen zurückzuführen ist, durch pflanzliche Soja-Isoflavone beeinflussen. Man beginnt mit der Einnahme etwa 3 Tage vor dem voraussichtlichen Beginn der Monatsblutung und stoppt, sobald man sich besser fühlt. Die Soja-Isoflavone wirken übrigens auch sehr gut bei regelmäßigen Migräne-Attacken in den Wechseljahren.

Ein weiterer Gesichtspunkt liegt auf der Zufuhr der natürlichen Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA. Damit wird eine Entzündungsneigung generell gemindert. Ein Entwässerungstee mit Arzneipflanzen hilft dabei, überschüssige Wassereinlagerungen auszuschwemmen.

Mein besonderer Tipp: Gerade Entspannungstechniken wie Yoga, Pilates oder autogenes Training helfen über die kritischen Tage hinweg und tun auch sonst Körper und Geist gut.

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